Basics und mehr: Die besten Tipps für die Videobearbeitung

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Ein gutes Video lebt von der Idee, die dahintersteckt. Damit es aber wirklich Spaß macht, ein Video anzuschauen, muss zumeist mit einer Videobearbeitung nachgeholfen werden. Je nachdem, wie viel Erfahrungen Sie in der Videobearbeitung haben, benötigen Sie wahlweise Tipps für Anfänger und Ratschläge für Fortgeschrittene. Hier haben wir Ihnen die besten Tipps zusammengestellt.

Zum Einstieg: Tipps für Anfänger

Um sich langsam an die Kunst der Videobearbeitung heranzutasten, widmen wir uns hier den drei Basic-Ratschlägen, die kein Nutzer vernachlässigen sollte.

  1. Kürzen Sie Ihr Video für die Dramaturgie

Vielleicht halten Sie jede Länge Ihres Videos für essentiell wichtig, aber gehen Sie trotzdem möglichst strikt vor: Schneiden Sie mit einer guten Videobearbeitungs-Software überflüssige Längen aus dem Video, damit es an Spannung gewinnt. Überlegen Sie, auf welche Informationen Sie verzichten können und welche Szenen mit einem gekonnten Schnitt sogar gewinnen.

  1. Geben Sie Ihrem Video mit Effekten den letzten Schliff

Ob ein Employer Branding Video, das DIY-Video oder das Hochzeitsvideo: Es sollte doch immer Spaß machen, einen Kurzfilm  anzuschauen. Für mehr Entertainment setzen Sie Effekte ein, die für einen Moment der Überraschung und den notwendigen Drive sorgen. Bei einem Videobearbeitungsprogramm wie dem Movavi Video Editor stehen Ihnen eine große Sammlung an Filtern und Effekten zur Auswahl (https://www.movavi.de/support/how-to/video-mit-effekten.html) bereit, mit denen Sie den besonderen Charakter Ihres Videos hervorheben können. Geben Sie Ihrem Video einen Retro-Touch oder heben Sie wichtige Szenen in einer Zeitlupe hervor – die Möglichkeiten sind schier endlos.

  1. Unterlegen Sie Ihr Video mit Musik

Um in einem Video eine Botschaft zu senden, braucht es auch immer eine emotionale Ansprache des Zuschauers. Das klappt besonders gut mit zum Thema passender Musik. Entweder wählen Sie Ihre persönliche Lieblingsmusik aus oder Sie nutzen die Musiktitel, die Ihnen die Videobearbeitungssoftware anbietet. Insbesondere zu persönlichen Anlässen wie dem Hochzeitsvideo oder dem Film zur Schuleinführung ist es aber immer besonders schön, wenn die Musik auch eine individuelle und persönliche Note hat. Mit Musik können auch Übergänge geschaffen werden, wenn es Szenen ohne Gesprochenes gibt. So bricht der Erzählstrom nie ab und die Geschichte, die im Video erzählt wird, verliert nie an Spannung.

Tipps für fortgeschrittene Videobearbeitung

Haben Sie sich mit den Grundlagen der Videobearbeitung vertraut gemacht, können Sie die weiteren Funktionen von Programmen wie dem Movavi Video Editor ausprobieren und Ihre vielen Möglichkeiten kennen lernen. Hier kommen die drei wichtigsten Advanced-Tipps.

  1. Nutzen Sie den Chroma-Key-Effekt

Zu den besonders beliebten Tools der fortgeschrittenen Videobearbeitung gehört der Chroma-Key-Effekt, auch Green-Screen-Effekt genannt. Damit können Sie einen langweiligen Hintergrund mit wenigen Schritten in eine aufregende Kulisse verwandeln, professionelle Filmemacher nutzen diese Methode insbesondere in Science-Fiction-Filmen. Auch Sie können das Tool nutzen, der Movavi Video Editor beinhaltet diese Option. Dazu öffnen Sie in der Software zunächst die Datei mit dem gewünschten Hintergrund – ein Sternenhimmel, eine futuristische Welt oder der Gipfel eines Berges, es stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Anschließend öffnen Sie die Datei mit dem Vordergrundmotiv – meistens ein Mensch – und ziehen es in die Überlagerungsspur über die eigentliche Videospur. Wählen Sie nun den Menüpunkt „Abdecken“, mit dem beide Videos sich überlagern und anschließend den Punkt „Chroma Key“. Nun können Sie solange an den Eigenschaften „Toleranz“, „Störung“,  „Ränder“ und „Deckkraft“ arbeiten, bis Sie das gewünschte Ergebnis erzielt haben.

  1. Beseitigen Sie störendes Rauschen

Da hat sich der zukünftige Schwiegervater so eine Mühe mit der Hochzeitsrede gemacht und dann ist er auf dem ansonsten sehr gelungenen Hochzeitsvideo kaum zu hören, weil im Hintergrund die Bäume rascheln. Ungewolltes Rauschen kann jede Filmatmosphäre kaputtmachen, zum Glück gibt es jedoch eine Lösung. Im Movavi Video Editor gibt es einige Funktionen zur Optimierung der Audio-Tonspur, darunter auch eine Störungsentfernung. Dazu wird die betroffene Videodatei einfach in die Anwendung geladen. Dort wählen Sie den Bearbeitungsbereich „Audio“ aus und klicken auf den Button „Störungsentfernung“. Je nach Art des Rauschens und der Intensität ist eine unterschiedliche Bearbeitung notwendig. Achten Sie darauf, das (natürliche) Rauschen nicht zu sehr zu unterdrücken, da ansonsten auch die Stimmen in Mitleidenschaft gezogen und anschließend verzerrt klingen können.

  1. Probieren Sie die Split-Screen-Funktion

Vor allem in Erklärvideos ist die Split-Screen-Funktion sehr hilfreich. Während auf der einen Seite das eigentliche Video zu sehen ist, kann auf der anderen Seite des Bildschirms eine Person etwas erklären. Schön ist diese Funktion auch, wenn Sie Hochzeitsvideos oder andere Filme erstellen, in denen sich ein Früher-Heute oder Vorher-Nachher-Effekt zeigt. Auf der linken Seite ist der Zögling noch ein kleines Baby, auf der rechten Seite ist er als stolzer ABC-Schützling zu sehen. Um die Split-Screen-Funktion anzuwenden, wählen Sie zu der eigentlichen Videodatei, die auf der Videospur zu sehen ist, eine weitere Datei aus. Diese ziehen Sie über die Videospur, wo sie als Überlagerungsspur angezeigt wird. Nun wird Ihnen das zweite Video in einem zusätzlichen Bildschirm angezeigt. Sie können nun entscheiden, ob Sie diese Option wählen, oder ob Sie beide Videos nebeneinander oder übereinander angezeigt bekommen haben möchten.

Wenn Sie diese Tipps zur Videobearbeitung beachten, wird Ihr Video gut bei Ihrem Publikum ankommen – probieren Sie es selbst aus!

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