Vitamin C – kleiner Bestandteil, große Wirkung

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Vitamin C - kleiner Bestandteil, große Wirkung

Ascorbinsäure, auch als Vitamin C bekannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Obst und Gemüse, aber auch etliche Fleisch- sowie Wurstwaren weisen das Vitamin auf. Zudem sind damit angereicherte Lebensmittel ebenfalls vertreten auf den Märkten. Das Immunsystem sowie das Bindegewebe profitieren von dem Vitamin. Es wirkt antioxidativ, schützt Zellen und fängt schädlich Verbindungen, beispielsweise freie Radikale. Auch Eisen profitiert davon, denn dieses kann im Körper besser verwertet werden. Krebsauslöser werden zudem minimiert.

Doch was passiert, wenn Menschen einen Mangel an Vitamin C aufweisen? Seemänner kannten den Mangel nur zu gut, welcher sich in Form der Erkrankung „Skorbut“ bekannt machte. Sie waren oftmals mehrere Wochen und Monate auf hoher See unterwegs. Der Schiffskoch hatte nicht die Möglichkeit, stets frische Lebensmittel bereit zu stellen. Obst und Gemüse kam sehr knapp, wodurch der Mangel Überhand nahm. In Industrieländern kommt eine Mangelerscheinung inzwischen jedoch nur noch selten vor. Dennoch bleibt Vitamin C ein wichtiges Vitamin, zu welchem Kontext ein paar Dinge wissenswert sind.

Ist der Referenzwert bei einigen Menschen höher?

Wichtig zu wissen ist, dass die Referenzmenge bei einigen Personen abweicht. Stillende Mütter sowie Raucher haben einen höheren Bedarf an Vitamin C. Das liegt daran, dass der Umsatz an Vitamin C deutlich höher ausfällt. Bei Rauchern ist er beispielsweise um 40 Prozent höher. Das liegt unter anderem an den Stoffwechselverlusten, welche mit dem Rauchen einhergehen.

Ist zu viel Vitamin C schädlich?

Sollte die tägliche Dosis an Vitamin C auf Dauer überschritten werden, so können Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden eintreten. Eine tägliche Einnahme von einem Gramm sollte unbedenklich sein, insofern der Betroffene nicht anfällig reagiert und zu häufigen Durchfallerkrankungen und Co. tendiert.

Fällt die Zufuhr zu hoch aus, können einige Gruppen mit starken Nebenwirkungen zu kämpfen haben. Dazu gehören nierengeschädigte Menschen, Menschen, die Probleme bei der Verwertung von Nahrungseisen haben sowie jene, die zu Harn- und Nierensteinen tendieren. Sollte die tägliche Zufuhr 1 Gramm nicht überschreiten, so sollte es dennoch unbedenklich bleiben. Wann die Zufuhr bedenklich wird, liegt an der jeweiligen Person. Die Verarbeitung von Vitamin C findet im Mechanismus recht unterschiedlich statt, sodass einige Menschen zwar nicht zwingend mehr benötigen, aber das Vitamin leichter verarbeiten können.

Welche Lebensmittel trotzen förmlich vor Vitamin C?

Einige Lebensmittel beinhalten natürlich mehr Vitamin C als andere. Doch welche Lebensmittel sind das eigentlich? Sehr reichhaltig an Ascorbinsäure sind Obst und Gemüse. Deshalb profitieren vor allem Säfte und Smoothies vom Vitamin C Schub. Einen sehr hohen Gehalt weisen Sanddornbeeren, Petersilie, schwarze Johannisbeeren sowie Gemüsepaprikas auf. Auch Zitrusfrüchte, Kohl, Spinat, Kartoffeln und Tomaten sind reich an Vitamin C.

Achtung: Der Inhalt an Ascorbinsäure kann je nach Erntezeitpunkt variieren. Auch der Transport, die Lagerung und die Zubereitung sind ausschlaggebend dafür, wie reichhaltig an Vitaminen die Lebensmittel noch sind. Idealerweise sollte Gemüse lediglich gegart werden, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben.

smoothies
Smoothies stecken voller Vitamine

Kann Vitamin C vor Erkältungen schützen?

Dieser Aspekt ist nicht wissenschaftlich bewiesen, sodass keine Notwendigkeit darin besteht, übermäßig Vitamin C zu konsumieren. Zudem ist eine zu hohe Einnahme an Vitamin C eher ungesund für den eigenen Stoffwechsel, sodass die Referenzmenge nicht dauerhaft überschritten werden sollte. Sind Personen kalten Temperaturen oder schweren körperlichen Belastungen ausgesetzt, so kann gerechtfertigt werden, dass Vitamin C vor bestimmten Erkrankungen schützt.

Gibt es Tipps für die ideale Einnahme an Vitamin C?

Natürlich gibt es Empfehlungen in puncto Ernährung, welche einen Mangel an Vitamin C verhindern sollen. So können Personen zudem getrost auf diverse Nahrungsergänzungsmittel verzichten. Doch welche Gewohnheiten sollten in den täglichen Ernährungsplan integriert werden?

1. Es ist sinnvoll, täglich fünf Portionen an Obst und Gemüse zu verzehren. So könnte beispielsweise zu jeder Mahlzeit eine Art Obst oder auch Gemüse auf dem Speiseplan stehen, insofern fünf Mahlzeiten eingenommen werden.

2. Gemüse und Obst sollte natürlich gründlich, aber auch möglichst kurz gewaschen werden. Zudem ist es ratsam, Gemüse nur kurz zu dünsten. So werden Vitaminverluste möglichst gering gehalten, sodass die tägliche Zufuhr an Ascorbinsäure wesentlich höher ausfällt.

3. Es sollte mit der Einnahme von Vitamin C nicht übertrieben werden, da zu viel des Guten eher kontraproduktiv für den menschlichen Mechanismus ist. Eine gesunde tägliche Zufuhr von Ascorbinsäure wirkt sich positiv aus. Bestenfalls wird die über die ganz normale Nahrung aufgenommen. Sollte ein höherer Bedarf entstehen, so bieten sich zudem Nahrungsergänzungsmittel an, welche in korrekten Mengen eingenommen werden sollten.

Rückblick

Vitamin C ist ein sehr wichtiges Vitamin, welches auf dem täglichen Speiseplan wiederzufinden sein sollte. Es regelt diverse Stoffwechselprozesse, schützt vor freien Radikalen und weist viele weitere wichtige Eigenschaften für den menschlichen Mechanismus auf. Vor allem Obst und Gemüse ist reich an Ascorbinsäure, wodurch diese Lebensmittelgruppe auf dem täglichen Speiseplan stehen sollte. Aber auch Fleisch- sowie Wurstwaren können Vitamin C beinhalten. In Industrieländern ist ein Mangel sehr selten, dennoch ist es stets gut, einen Blick darauf zu werfen. So bleibt der Körper stets gesünder, und das mit einem recht geringen Aufwand.

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