Ein Strandkorb als Gartenmöbel – den Urlaub nach Hause holen

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Ein Garten bietet den perfekten Platz für unsere Wohlfühloase. Hier können wir dem Alltag entfliehen und Natur und gutes Wetter genießen. Er ist ein Ort der Ruhe, wenn der nächste Urlaub noch in ferner Zukunft liegt.

Wer ein ideales Möbelstück zum Entspannen sucht, das dazu noch das Urlaubsfeeling direkt nach Hause holt, kann mit dem Gedanken spielen, sich einen Strandkorb zuzulegen. Das Sitzmöbel ist nicht nur multifunktional, es ist auch ein schöner Blickfang.

Hier erfahren Sie alles Wichtige zu Strandkörben und ihrem Aufbau im eigenen Garten. 

Der Strandkorb im eigenen Garten wird immer beliebter

Der Strandkorb ist mehr als nur eine reine Sitzgelegenheit. In deutschen Gärten und auch auf Balkonen wird er immer häufiger gesichtet und dafür gibt es viele gute Gründe:

  • Urlaubsgefühl
  • dekorative Sitzgelegenheit
  • Schutz vor Wind und Sonne
  • Sichtschutz
  • bequemes Sitzen und Liegen
  • ausgestattet mit Tischen
  • ganzjährig nutzbar
  • leicht zu Pflegen
  • Langlebigkeit
  • bietet Platz für zwei Personen

Verschiedene Strandkorbtypen

Auf strandkorb-hanse.de erhält man einen guten Überblick über die verschiedenen Strandkorbmodelle. Strandkörbe unterscheiden sich nicht nur in ihrer Gestaltung und den verwendeten Materialien.

Nord- und Ostseemodelle

Nord- und Ostseestrandkörbe bieten den deutlichsten visuellen Unterschied:

  • Der Nordseestrandkorb hat eckige und klare Formen.
  • Der Ostseestrandkorb hat keine Kanten, sondern abgerundete Formen.

Halblieger und Vollliegermodelle

Die Halblieger- und Vollliegermodelle unterscheiden sich in ihrer Funktionalität:

  • Das Vollliegermodell lässt sich vollständig um 90 Grad zurückklappen.
  • Der Halblieger-Strandkorb bietet nur einen Winkel von rund 55 Grad, auf den man die Rückenlehne kippen kann.

Woraus besteht ein Strandkorb?

Der Grundaufbau eines Strandkorbs folgt immer dem gleichen Entwurf:

Bock

Der Bock ist die Holz- oder Kunststoffkonstruktion, auf der der Strandkorb aufbaut. Mahagoni und Teakholz sind aufgrund ihrer robusten Eigenschaften heute besonders beliebt.

Seitenwände

Die Seiten des Bocks sind mit Seitenwänden abgeschlossen. An der Außenseite haben sie Griffe, um den Korb tragen zu können. Innen haben sie meist Klapptische als Ablagefläche.

Haube

Die Haube dient als Schutz vor Sonne und Wind, aber auch als Sichtschutz ist sie praktisch. Sie besteht aus der Lehne und aus einer Sonnenmarkise, die individuell verstellbar ist. Je nachdem, welches Modell man wählt, kann man die Lehne samt Bedachung kippen und dank Federung leicht wieder zurückholen.

Flechtwerk

Die Außenseiten des Strandkorbs sind in der Regel mit einem Flechtwerk versehen. Es ist dekorativ, dient aber auch der Verstärkung. Es kann aus Naturmaterialien wie Rattan bestehen oder aus Kunststoff gefertigt sein.

Stoffbezug

Die Sitzflächen und die Lehne des Strandkorbs sind mit Schaumstoff gepolstert und mit einem textilen Stoff bezogen. Da die Strandkörbe draußen stehen, ist der Stoff in der Regel imprägniert und wetterbeständig. Deshalb ist er wasserabweisend und lässt sich leicht abwischen. Neben natürlichen Textilien gibt es auch hier inzwischen Kunststofffaserbezüge.

Ausstattung

Ein Strandkorb kann mit diversen Zusatzausstattungen daherkommen. Zu der Grundausstattung gehören die erwähnten Klapptische und die Sonnenmarkise, aber auch Armlehnen und ausziehbare Fußablagen mit Polsterung. Häufig gibt es zudem ein Holzgitter, mit dem man den Strandkorb verriegeln kann, und eine Wäscheschnur, an der man feuchte Badebekleidung aufhängen kann.

Der richtige Aufstellort im Garten

Wer einen Strandkorb in seinen Garten stellen möchte, sollte ein paar Dinge beachten. Das wichtigste ist jedoch der Aufstellort.

Zuerst sollte man prüfen, ob das Möbelstück an den Wunschort transportiert werden kann und Türen oder sonstige Wege nicht zu eng sind.

Am leichtesten lässt sich der Strandkorb auf einer Terrassenfläche aufbauen. Dort steht er sicher und geschützt. Steht er auf dem Rasen, neigt er dazu, durch das Spritzwasser bei Regen schnell zu verschmutzen. Wer dennoch einen Rasen-Strandkorb haben möchte, sollte darauf achten, einen Korb mit Rasen-Rollen oder zusätzliche Rasen-Rollen zu einem Korb zu kaufen. So lässt er sich besser bewegen.

Wer den Strandkorb auf Sand aufstellen möchte, um das Urlaubsfeeling ganz auszukosten, muss den Rasen vorbereiten. Am besten legt man zuerst Unkrautvlies aus und bestreut es mit Kies, bevor der Sand aufgeschüttet wird, damit das Wasser absickern kann.

Vorsicht bei Katzen in der Nachbarschaft, sie nutzen den Sand gerne als Toilette.

So pflegt man den „Gartenkorb“

Dank der imprägnierten Textilien und den pflegeleichten Außenwänden ist es leicht, den Strandkorb sanft mit warmem Wasser und etwas Seife zu reinigen. Die Textilien lassen sich meist abnehmen und separat waschen.

Wer einen Holzkorb wählt, sollte sich damit beschäftigen, wie häufig die spezifische Holzart mit Wetterschutz behandelt werden muss.

Wenn der Strandkorb ganzjährig unüberdacht im Garten steht, sollte man zusätzlich in einen Überwurf investieren. So ist er vor Regen und Schnee geschützt. Der Korb muss aber gelegentlich gelüftet werden. Wenn er unter dem Überwurf feucht wird, kann sich Schimmel bilden.

Wie lange hält ein Strandkorb?

Egal, ob Holz oder Kunststoff, der Strandkorb hält mit guter Pflege mehrere Jahrzehnte. Dazu gehört es, ihn vor Wettereinflüssen zu schützen und im Winter unterzustellen und/oder abzudecken.

Fazit

Im eigenen Garten muss die Strandkorbsaison nie zu Ende gehen. Der Strandkorb bietet einen optischen Hingucker, gleichzeitig kann man in ihm bequem liegen, sitzen und entspannen. Die Haube schützt nicht nur vor Wind und Sonne, sondern auch vor den Blicken neugieriger Nachbarn. Dank der integrierten Tische kann man sogar Essen und Getränke oder ein Tablet mit nach draußen nehmen, um die Natur beim Essen, Surfen oder Arbeiten zu genießen.

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